Umweltfreundliche Energie für Zürich

Die Fernwärme Zürich AG ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Zürich. Im Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse verwertet sie Abfall und erzeugt daraus umweltfreundliche Wärme für Zürich-West. Dabei sorgt die Fernwärme Zürich AG für eine sichere, ökonomische und ökologische Energieerzeugung und Abfallverwertung. Zur Verwertung gelangt vorwiegend Abfall aus dem angrenzenden Ausland.

Seit über 100 Jahren wird an der Josefstrasse Abfall thermisch verwertet, so dass eine profunde Erfahrung in der Verwertung verschiedener Abfallarten besteht. Und bereits seit über 80 Jahren wird die dabei entstehende Wärme für das Heizen von Gebäuden, zum Beispiel am Hauptbahnhof Zürich, genutzt. Das Werk steht dort, wo auch wirklich Bedarf an Heisswasser und Dampf besteht − sei es zum Heizen von Wohn- und Geschäftsliegenschaften oder als Prozesswärme für Industriebetriebe wie beispielsweise eine Wäscherei. Die Fernwärme Zürich AG deckt einen wesentlichen Teil des Wärmebedarfs in der Stadt Zürich.

Der Verwertungsvorgang erfordert keine Zuführung fossiler Brennstoffe. Die aus Abfall gewonnene Energie ist CO2-neutral, der Rohstoff Abfall stammt zu 50 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Dazu werden rund 110‘000 Tonnen Abfall im Jahr benötigt, die hauptsächlich aus dem grenznahen süddeutschen Raum stammen. Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse sorgt so für die ökologische Versorgung von gegen 8‘000 Haushalten mit Wärme und rund 13‘000 Haushalten mit Strom. Müsste die Wärmeversorgung aus anderen Quellen gespeist werden, bliebe praktisch nur der Einsatz fossiler Brennstoffe als Alternative.

Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse verfügt über eine moderne Rauchgasreinigungsanlage und unterschreitet die in der Schweiz und in Deutschland geltenden Grenzwerte deutlich.

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